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KRANKENGYMNASTIK
PHYSIOTHERAPIE

GABRIELE WISSMEIER
HELGA LIEKENBRÖCKER
BLÜCHERSTRASSE 16
50733 KÖLN
TELEFON 0221 766849
TELEFAX 0221 7607237

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Angebote in unserer Praxis

- Bobath
- PNF
- Manuelle Therapie
- Funktionelle Bewegungslehre n. Klein-Vogelbach
- Skoliosebehandlung n. Lehnert-Schroth
- Rückenschule
- Medizinisches Aufbautraining
- E-Technik
- Rückbildungsgymnastik
- Beckenbodentraining
- Reflexzonentherapie am Fuß n. Marquardt
- Wärme-und Eisbehandlung
- Lymphdrainage
- Hausbesuche






Terminvereinbarungen

- telefonisch nach Vereinbarung
- unsere Praxis ist von 7.30 - 20.00 geöffnet






Sie benötigen

- eine Verordnung Ihres behandelnden Arztes über
eine dem Befund entsprechende Therapie






Sie erreichen uns

- mit der U-Bahn bis Florastraße mit
rollstuhlgerechtem Aufzug
- mit dem Bus Linie 134 und 148
- unsere Praxis liegt ebenerdig






KRANKENGYMNASTIK
PHYSIOTHERAPIE

GABRIELE WISSMEIER
HELGA LIEKENBRÖCKER
BLÜCHERSTRASSE 16
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Therapien:

- manuelle therapie
- bobath
- pnf
- funktionelle bewegungslehre
- skoliosebehandlung nach lehnert-schroth
- rückenschule
- medizinisches aufbautraining
- e-technik
- craniosacrale therapie
- beckenbodentraining
- fußreflexzonentherapie
- wärme- und eisbehandlung
- manuelle lymphdrainage


Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie ist eine Technik zur Behandlung von reversiblen (auflösbaren) Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Der Physiotherapeut bewegt die Gelenke behutsam in ihrer eingeschränkten Funktionsrichtung. Durch langsames Auseinanderziehen (Traktion) und Bewegen der Gelenkpartner wird das Gelenkspiel wiederhergestellt und eine bestehende Bewegungsbehinderung gelöst.

Mit der manuellen Therapie steht dem Physiotherapeuten eine effektive und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, Funktionsstörungen aller Gelenke zu beeinflussen.

Auffinden und Behandeln von Dysfunktionen (Schmerz, Hypo- oder Hypermobilität und Weichteilaffektionen) am Bewegungsapparat mit dem Ziel des Erhalts oder der Wiederherstellung

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bobath

Das Bobath-Konzept wird bei der Therapie neurologischer Erkrankungen eingesetzt. Es wurde speziell für Patienten mit Läsionen des ersten motorischen Neurons, z.B.Hemiplegien, entwickelt. Im Rahmen der konzeptspezifischen Befunderhebung erfolgt eine Analyse des erhalten gebliebenen Zustandes (Bewegung, Wahrnehmung usw.) und entstandener Abweichungen. Dies ermöglicht die Auswahl geeigneter Behandlungsansätze. Die Behandlung gründet auf der Hemmung von abnormalen Reflexaktivitäten und dem Wiedererlernen normaler Bewegungen, z.B. durch Facilitieren (Bahnen der normalen Bewegung).

Ziele:
Die durch eine Störung im ZNS verursachte Dysregulation des Muskeltonus soll durch aktive Änderung pathologischer Bewegungsmuster korrigiert werden.
Die Koordination des Bewegungsablaufs wird verbessert durch:

- Verbesserung der Tonusregulation
- Unterstützen der Wahrnehmung
- Hemmung abnormer Bewegungsmuster
- Bahnung physiologischer Bewegungsmuster
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PNF Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) nach Kabat zählt ebenfalls zu den neurophysiologischen Behandlungstechniken. Die Methode führt über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel zur Provokation von Bewegung. Es wird nicht ein einzelner Muskel, sondern eine Muskelkette beansprucht.

Der Therapeut arbeitet mit genau definierten, dreidimensionalen Bewegungsmustern und bestimmten Techniken, z. B. Stretching (Vordehnen der beanspruchten Muskulatur). Mattentraining und Gangschule sind weitere Bestandteile des PNF.

Mit dieser Bewegungstechnik werden Patienten mit orthopädischen und traumatologischen Schäden sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems behandelt.

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Psychomotorik

Die Psychomotorik ist eine physiotherapeutische Behandlungsform zur Entwicklung und Förderung einer weitgehend selbständigen Handlungsfähigkeit, damit sich das Kind sinnvoll mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzen und entsprechend handeln kann. Das Kind soll Hilfestellung bei der Entwicklung von Ich-, Sach- und Sozialkompetenz erhalten.

Diese Behandlungsform findet Anwendung bei unruhigen (hyperaktiven) Kindern mit Problemen der Körperkoordination oder mit Gleichgewichtsdefiziten. Auch psychosoziale Probleme, die sich in Verhaltensauffälligkeiten äußern, können mit diesem Behandlungsansatz positiv beeinflusst und in Einzel- und Gruppentherapie behandelt werden.

Die Psychomotorik fördert Grob- und Feinmotorik sowie die komplexe Wahrnehmung und wird bei Bewegungsauffälligkeiten und -störungen angewandt.

Kriechtunnel, Schwungtuch, Rollbrett, Ballspiele und vieles mehr kommen zum Einsatz.

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Sensorische Integration nach Jean Ayres (SI)

Die sensorische Integration nach Jean Ayres (siehe auch Kapitel 21.3.1) wirkt über die Basissinnesysteme, die der Mensch durch das Hören, Sehen und Riechen, durch Rückmeldungen aus den Gelenken und von der Haut aus dem Körper und aus der Umwelt erhält und die zum Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Die Wahrnehmungen können dann mit adäquaten Reaktionen beantwortet werden: durch Bewegung, Haltung, Sprache ...

Dieses Behandlungskonzept findet seinen Einsatz bei Kindern mit gestörtem Körperschema.

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Craniosacrale Therapie

Die craniosacrale Therapie nach John Upleger ist eine sanfte manuelle Entspannungs- und Bewegungstherapie. Im Mittelpunkt steht der craniosacrale Rhythmus, das Pulsieren der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit.

Mit minimalen Bewegungen unter einem Druck von 5 bis 10 Gramm versucht der Physiotherapeut Asymmetrien, Hindernisse und Blockaden im Schädel, im Gesicht, im Mundinnenraum zu lösen.

John Upleger formuliert die Grundidee seiner Therapie so: "Der Therapeut setzt in Gang, und der Körper wird sich selbst helfen."

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Orofaziale Therapie nach Castillo Morales

Die orofaziale Regulationstherapie nach Castillo Morales wird bei Kindern mit sensomotorischen Störungen im Bereich des Gesichts sowie des Mundes und Rachens angewandt. Sie ist besonders geeignet für die Behandlung von Saug-, Schluck-, Kau- und Sprachproblemen.

Durch die Stimulation bestimmter Bereiche im Gesicht, im Mund und im Mundinnenraum, dem orofazialen Komplex, werden die sensomotorischen Bewegungsabläufe der mimischen sowie der Zungen-, Kau- und Schluckmuskulatur verbessert und die Atmung positiv beeinflusst.

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Grundlagen:

Die Methode führt zur Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel. Die Bahnung lässt sich stimulieren durch:


Exterozeptive Reize (über Haut, Auge, Gehör)



Taktile Stimulation über manuellen Kontakt auf der Haut mit Hilfe des Lumbrikalgriffes (Beugung der Fingergrundgelenke und Streckung der Fingermittel- und - endgelenke



Verbale Stimulation über das Präparationskommando (ausführlich beschreibende Anleitung) und das Aktionskommando (kurze und prägnante Anleitung).


Visuelle Stimulation über Blickkontakt zur Therapeutin und zur übenden Körperregion

Ziele:

Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, Abbau pathologischer Bewegungsmuster, des Muskeltonus, Muskelkräftigung, Muskeldehnung.
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Rückenschule

Die Rückenschule findet Anwendung bei den verschiedensten Haltungsauffälligkeiten. Sie wird vor allem vorbeugend eingesetzt. Über funktionelle physiologische Kräftigung der gesamten Rumpfmuskulatur und der Arme und Beine werden eine verbesserte Haltung und damit auch Haltungskontrolle im Alltag erreicht.

Ziel der Rückenschule ist es, eine physiologische Wirbelsäulenaufrichtung in den Alltag umzusetzen, wie z. B. Sitzen in der Schule, aufrechter Gang.
In der Gruppe macht die Rückenschule auch viel Spaß


Atemtherapie

Die Atemtherapie wird für Kinder und Jugendliche vor allem bei kindlichem Asthma eingesetzt. Die Schulung der Atemtechnik, um Ein- und Ausatmung zu verbessern, steht im Vordergrund. An speziellen Techniken kommen Lippenbremse (dosierte Ausatmung gegen den Widerstand der Lippen), die Atmung erleichternde Stellungen, wie Kutschersitz, "Hängebauchschwein", Drainagelagerungen, Dehnlagerungen, passive Techniken, heiße Rolle, Eisabreibungen usw. zur Anwendung .

Ziel dabei ist, eine optimale Atemtechnik mit idealer Belüftung der Lunge zu erreichen. Die Beweglichkeit des Brustkorbes und der gesamten Wirbelsäule soll erhalten werden, um sekundär entstehenden Deformitäten des Brustkorbes (Fass-Thorax) vorzubeugen.

Wichtig ist die Anleitung zur regelmäßigen Eigenkontrolle der Lungenfunktion mittels Peak flow. Diese Kontrolle muß dreimal täglich in Kombination mit der Inhalation erfolgen. In der Asthmagruppe erlernen die Patienten wichtige Atemtechniken miteinander und lernen die Kontrolle kennen. Mit Spaß an den Atemübungen, an der Bewegung soll den Kindern vermittelt werden, dass Asthma kein Grund für eine Außenseiterrolle ist.

Besonders wichtig ist die Atemtherapie bei Mucoviszidose.

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Cyriax

Die Methode nach CYRIAX gehört zu den Manualtherapien und dient vor allem der funktionellen Weichteildiagnostik und - behandlung. Sie gliedert sich in Befunderhebung und Therapie. Die Methode teilt die Störung des Bewegungsapparates in sogenannte Strukturschäden ein. Die Befunderhebung lokalisiert die Schädigungen an den Strukturen des Bewegungsapparates. Anschließend erfolgt die lokalisationsbezogene Therapie, d.h. im Gebiet der Schädigung (Kausaltherapie).


Krankengymnastik im Schlingentisch

Ziele:

Der Schlingentisch ist eine Gerätekonstruktion in der ein Patient die Schwerelosigkeit am ganzen Körper oder an einzelnen Körperteilen erfahren kann. Dazu werden einzelne Körperteile mit Hilfe von speziellen Seilzügen und Schlingen aufgehängt. Die Seilzüge sind so konstruiert, dass sie höhenverstellbar sind und das daran hängende Gewicht des Körperteils beim Hochziehen halbieren.


Lymphdrainage

Grundlagen und Prinzipien:

Durch schonende und manuelle Gewebsverformungen überwiegend an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebeflüssigkeit gefördert. Die Griffe orientieren sich entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung. In bestimmter Abfolge werden einzelne Körperregionen behandelt: Zuerst Regionen, die den Lymphgefäßmündungen am rechten und linken Venenwinkel nahe liegen, danach entferntere. Die leichte Drucksteigerung im Gewebe begünstigt die Aufnahme von Gewebsflüssigkeit über die Initialgefäße in die Lymphbahnen. Die Dehnung des Gewebes regt die glatte Muskulatur der Lymphgefäße zur Kontraktion an. Die Lymphdrainage wird an autorisierten Lehrinstituten (mindestens 180 Unterrichtsstunden ) erlernt.

Ziele:
Verbesserte Lymphtransportkapazität; entstaute Körperregion; Schmerzfreiheit, verbesserte Eigenmotorik der glatten Muskulatur der Lymphgefäße; Neubildung von Lymphgefäßen an Unterbrechungsstellen und Vagotonisierung.
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Osteopathie

Die Osteopathie ist eine sanfte, manuelle Therapieform, begründet durch den amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917). Dieser stellte während seiner Tätigkeit als Mediziner fest, dass viele Erkrankungen des Körpers mit einer Änderung der Beweglichkeit und Statik des Körpers, insbesondere des Bewegungsapparates, einhergehen. Daraufhin entwickelte er ein Konzept, um durch die Behandlung über das Knochengerüst (griechisch: "osteon") die Erkrankung (griechisch: "pathos") zu behandeln ­ der Begriff "Osteopathie" war geboren. Heute betrachtet die Osteopathie nicht nur den Bewegungsapparat, sondern darüber hinaus auch die funktionellen Zusammenhänge mit den Organen sowie dem Gefäß- und Nervensystem. Im Gegensatz zur traditionellen, sogenannten Schulmedizin, welche sich primär auf die Symptombehandlung konzentriert, ist die Osteopathie bemüht, die Ursache eines Leidens festzustellen und zu behandeln. Sehr häufig stellt man dabei fest, dass der Ort, an dem ein für den Patienten spürbares Problem auftritt, nicht mit dem Ursprung seines Leidens identisch ist. Vielmehr ist dies häufig das letzte Glied in einer ganzen Kette von Veränderungen, wobei der Auslöser subjektiv völlig beschwerdefrei sein kann.
Ein Beispiel:
Ein Patient klagte über immer wiederkehrende Schmerzen im Schulter- und Brustwirbelbereich. Verschiedene Therapien linderten seine Beschwerden zwar, sie kehrten aber immer wieder zurück. Ein Osteopath fand schließlich den Grund seiner Beschwerden: Ein Tiefstand des Magens. Diesen Tiefstand, welcher starken Zug an bestimmten Bändern innerhalb des Brust- und Bauchraumes zur Folge hatte, glich der Körper mit einer Fehlhaltung aus ­ er neigte sich nach vorne. Dies wiederum hatte eine verstärkte Anspannung der Schulter- und Halsmuskulatur zur Folge, was sich als schmerzhafte Verspannungen in dieser Region bemerkbar machte. Der Osteopath mobilisierte daraufhin u.a. die eingeschränkte Magenbeweglichkeit, so dass der Körper wieder in seine normale Beweglichkeit und Haltung zurückkehren konnte.

Die drei Säulen der Osteopathie
Die Osteopathie gliedert sich in drei Teilbereiche:
1. Die strukturelle Osteopathie ist am ehesten mit der sogenannten "Manuellen Medizin", welche auch die Chiropraxis bzw. Chirotherapie einschließt, vergleichbar. Störungen des Bewegungsapparates, wie Gelenkblockierungen u.a., werden durch sanfte Techniken gelöst, Verspannungen gelockert.
2. Die viszerale Osteopathie ist für die Behandlung von inneren Organen, (Blut-) Gefäßen und einem Teil des Nervensystems zuständig. Dieser Bereich der Osteopathie gewinnt wegen der Beziehungen der Organe zum Bewegungsapparat immer mehr an Bedeutung.
3. Die Craniosacrale Therapie (lateinisch: "cranium" = Schädel; "sacrum" = Kreuzbein) arbeitet mit dem sogenannten cranio-sacralen Rhythmus. Dies ist ein subtiler, am ganzen Körper spürbarer Rhythmus, wahrscheinlich ausgelöst durch die ständige Produktion und Resorption von Gehirnflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis). Zwischen diesem cranio-sacralen System und dem ganzen Körper mit seinen Organen, Muskeln, Knochen und seinem Nerven-, Gefäß- und Hormonsystem etc. bestehen enge wechselseitige Beziehungen. Störungen in dem einen System können sich auf das andere übertragen, und umgekehrt. Durch die Cranio-Sacrale Therapie können solche Störungen ertastet und durch meist sehr sanften Druck auf den Schädel oder bestimmte Körperregionen normalisiert werden.

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Was kann behandelt werden?

Die Liste der Erkrankungen, bei denen die Osteopathie helfen kann, ist lang. Schmerzen und Probleme der Wirbelsäule, wie Schiefhals (Torticollis), Bandscheibenleiden, Beckenschiefstellungen etc., Ohrensausen (Tinnitus), Schwindel, Blasenstörungen (Inkontinenz), Magenbeschwerden oder Verdauungsstörungen sind nur einige Beispiele. Jedoch bei Krebs, Infektionskrankheiten oder Brüchen sowie bei bestimmten entzündlichen Prozessen (z.B. Arthritis) oder bei bestimmten Herzbeschwerden sollte sie entweder gar nicht oder nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt begleitend eingesetzt werden.


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